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Zielfisch Friedfisch

Der Einstieg in den Angelsport geschieht zum Großen Teil über das Stippangeln. Das Friedfischangeln mit Stippe und Made sowie sehr feinem Angelgerät, Grundfutter und Mais ist auch zugleich eine der Königsdisziplinen welche mit sogenannten Kopfruten / Longpoles ausgeübt wird. Es war gang und gebe, dass Opa / Großvater das Enkelkind mitnahm und der Jungangler mit einer Stipprute den Friedfischen hinterherstellte und gespannt auf Pose, Schwimmer oder Wasserkugel starrte, bis diese einen Anbiss signalisierte. Diese Tradition ist Hauptgrund dafür warum die meisten Angler mit einer vollen Köderdose Maden und in der Hand eine Stippe zu diesem großartigen Hobby fanden.

Fischarten / Friedfischarten

Barbe, Karpfen, Schleie, Brasse und andere Weißfische bezeichnen die Angelsportler als Friedfische. Viele weitere Fischarten wie das Rotauge, die Rotfeder und auch den Aland zählt man ebenso zu dieser Fischgattung. Diese Fische fühlen sich wohl in Teichen, Seen, Gräben und Flüssen. Die Größe der Gewässer spielt hierbei oft eine untergeordnete Rolle, sofern diese Tief genug sind.

Angeln im ganzen Jahr zu jeder Wetterlage

Im Winter ist der Stoffwechsel der Fische heruntergefahren und sie verhalten sich ganz ruhig. Dennoch ist es möglich sie zu fangen. Logischerweise nur solange bis die Oberfläche des Gewässers zugefroren ist. Solange man sich den Gegebenheiten anpasst, seine Angeltechnik variiert und auch das komplexe Thema Futter / Köder beherzigt, ist es möglich an den tiefen Stellen, an denen sich Fische sammeln zu überlisten. Beginnt das Frühjahr und die Temperaturen steigen langsam, so werden auch die Fische wieder aktiver. Je nach Fischart sind dann die Friedfische in verschiedenen Bereichen zu finden. Auch der Beginn der Laichzeit und die Vorbereitungen darauf spielen hierbei eine Große Rolle. Kennt man also die Bedürfnisse des Zielfisches und seine Spots, hat eine passende Montage und Hakenköder, gelingt es dem Angler seinen Setzkescher über das ganze Jahr hinweg voll zu machen.